NEUE MUSIK K-O

 
 

 

THE KANZLERS: "s/t" 7"

19??/Wahlrecord

Kriegstrauma/Halb sieben


 

 

 

 
 

 

DIE KAPAZITÄT (Hamburg):"Bündig" MLP

1981/Konkurrenz 6005133

Die Tänzerin/Jede Hilfe/Blechspielzeug/Bewegung/Eckstein




 

 

 

 
 

 

DIE KAPAZITÄT (Hamburg):"Leichte Stimmen" LP

1982/Konkurrenz 6435143

Musik für kleine Mörder mit Blick auf den See/Kurzfilm/Bemühe dich/Mein Zimmer/Kaum/Gesellschaftskritik für Anfänger/OSRL/Keiner hört auf Mao Tse Tung/Je Mon Fous/Kleine Cryptic/Unser Mann/Musik aus der Heilanstalt/Christie Brown

"Die Kapazität ist eine Hamburger Drei-Mann-Band. Letztes Jahr hat sie die Maxi-Single ‚Bündig‘ veröffentlicht – überflüssig bis doof, ein echtes Frühwerk eben. Mit der LP KLEINE STIMMEN hat sich die Kapazität jedoch deutlich weiterentwickelt. Vor allem die Texte verdienen Beachtung: ‚Rühr dich / mach Geschichte / nach der Arbeit / mit der Arbeit,‘ oder die Songs ‚Gesellschaftskritik für Anfänger‘ und ‚Keiner hört auf Mao‘. Hier wird erfolgreich das in Deutschland grassierende ‚Ich und die Wirklichkeit‘-Syndrom bekämpft. Der/die Texter von der Kapazität ist/sind erstaunlich selbstsicher – und nur selten zu Unrecht. Musikalisch betreibt die Kapazität eine Wiederbelebung der Melodie in der neuen deutschen Popmusik. Weg von den Kürzeln selbsternannter Minimalisten, den Alp- und Leistungsdruck der normativen Schnörkellosigkeit von DAF überwinden. Außerdem hat die Kapazität Sinn für Harmonien und Harmoniewechsel; das gibt der Synthiemusik einen angenehm poppigen Beigeschmack, ohne den Reiz der Vielfalt aufzugeben. Aber KLEINE STIMMEN zeigt auch die gegenwärtigen Grenzen der Kapazität. Die Arrangements der an sich ausbaufähigen Grundideen sind unangemessen dürftig, die sporadische Gitarre, der doch wichtige Baß zu sehr in den Hintergrund gemischt. Am meisten fehlt jedoch das Schlagzeug. Nicht so sehr wegen des volleren, räumlicheren Sounds, den ein leibhaftiger Schlagzeuger bringt, sondern wegen der Nuancen, der Akzente und Temporegulierungen, die ein Drummer im Gegensatz zu den langsam lästig werdenden Rhythmus-Maschinen allein schon aus Selbstzweck bringt. Ich habe für dieses Manko den Mitproduzenten Chris Lunch im Verdacht, der selbst mit seiner ‚Jeder-kann-nen-Casio-bedienen‘-Ideologie und der dahintersteckenden subversiven Utopie zumindest musikalisch auf der Stelle tritt. Ich glaube, die Kapazität hat mehr Kapazitäten, als auf KLEINE STIMMEN eingefangen sind. Aber sicher klappt’s das nächste Mal besser. Grund zur Hoffnung gibt’s schon jetzt genug." (Michael O.R. Kröher, Sounds Nr.2/Februar 1982)





 

 

 

 
 

 

KATIA:"Alles nur Staub" LP

1982/Metronome 00640457

Messertraum/Weißer Dschungel/Monsterbaby/Graue Kinder/Ich/Alles nur Staub/Meer/Schatten in dir/Augen





 

 

 

 
 

 

KATIA:"Messertraum" 7"

1982/Metronome 0030508

Messertraum/Weißer Dschungel





 

 

 

 
 

 

KATASTROPHENTHEORIE : "s/t" 7"

1980/Eigenproduktion RP 1788

Einstand/Gejagt von Dämonen/Aufstand der Weihnachtsmänner/Krisenstimmung/Ende gut, alles gut

„[...] Katastrophentheorie auf eigenem Label, nun ja – ziemlich unkommunikativer Synthy-Krach, der ein Konzept, das der Gruppenname andeutet, vermissen läßt [...].“ (Detlef Diederichsen, Sounds Nr.2/81)

 

 

 

 
 

 

KEIN MENSCH (Hagen):"s/t" 7"

1982/Tonträger 58-002

Kein Mensch/Wir sind erzogen/Du Tom



 


 

 

 

 
 

 

KEIN MENSCH (Hagen): "s/t" 7"

1982/Virgin 104713

Kein Mensch/Süchtig

Die auf der Rückseite des Covers angekündigte LP ist leider nie erschienen.





 

 

 

 
 

 

KEINE AHNUNG (Wörth):"s/t" LP

1983/Passiv 001

Plastik/Sentimentale Jugend/Nacht/Herzschlag/Funkbild/d.p.a./Im Himmel

"Das erste Vinyl-produkt des Synthi-Quartetts aus Wörth am Rhein: eine Mini-LP oder Maxi-EP mit 30 Minuten Spieldauer. Auf der B-Seite 5 Stücke bei 33 upm, Elektronik-Pop in guter Abwechslung präsentiert: "Sentimentale Jugend" ist ein schnelles Stück, das nach einer Mischung aus DAF und SUICIDE klingt. Danach das langsamere, softere "Nacht". "Herzschlag" ist ein ähnlicher melancholischer Song (mit Flöte). "Funkbild D.P.A." zeigt die experimentellere Seite KEINE AHNUNG´s, geht in Richtung T.G. etwa. "Im Himmel" bildet den, wieder etwas flotteren, Abschluß der B-Seite, erinnert mich etwas an TUXEDOMOON (oder liegt´s nur an der Geige?). Auf der A-Seite nur ein Sück, 7 Minuten lang: "Plastik", der Titel sagt schon (fast) alles über den Inhalt des Textes aus - die tanzbaren Klänge erinnern mich ein bißchen an KRAFTWERK...Gesamthaft biete die Platte nichts Außergewöhnliches oder umwerfend NEUES...aber sie ist sehr schön und gut! Und jedem Techno-Pop-Fan ohne Zweifel zu empfehlen! Übrigens in hervorragender Qualität!" (Armin Hofmann, Lautt Nr.4, 1983)





 

 

 

 
 

 

KIELGAS, HOLGER (Bremen):"Warum muss ich immer weinen?" 7"

1981/Heimat Records HR0061081

Warum muss ich immer weinen?/Kleiner Junge/Schlaf gut/Ich und die Wirklichkeit/Warum bin ich nicht in diesem Leben?

Holger Kielgas war Sänger der Gruppe AGM



 

 

 

 
 

 

KINDERCORPS:"Blaue Augen, schöne" 7"

1982/Signal 371729

Blaue Augen, schöne/Baggermatsch



 

 

 

 
 

 

DIE KLOPFERBANDE (Selters) :"...und doch so berauschend" LP

1981/RP 10110

Am Hauptfeslen/Morgen sagst du morgen/Auf meinem Weg/Lachen ist gesund/Ritual/Resignation/Appell/Hat er resifniert?/Gut genug für diese Nacht/Der Endsieg/Schwarze Tränen/...und doch so bezaubernd

Mit Peter Ortmann (auch bei 'Splitter').



 

 

 

 
 

 

KLYSTRON (Hannover) :"Mron Euen" 7"

1982/Spargel Lalala3

Das Volkslied/Your Solution/Geigerzähler Beat/LD 100/Schönheit durch Harmonie/Platinenbrand/Hallo

Single soll auf 300 Stück limitiert sein, wobei nur die 50 Stück mit Cover veröffentlicht wurden.



 

 

 

 
 

 

KNEISEL, CHRISTIAN (Berlin):"Dubley" 7"

1983/Pool 66.11581

Dubley/U Boot

Christian Kneisel wirkte u.a. mit bei 'Agitation Free', 'D.U.R.', 'Else Nabu" und 'Bleibtreu".

 


 

 

 

 
 

 

KNEISEL, CHRISTAN (Berlin):"Gala" LP

1983/Pool 6.25554

Bleibe stolz!/Nähe und Distanz/Mythen im Sand/La Bella/Ich will/Probeat/U-Boot/Herz aus Stein/Du wunderst dich?/Butzmann's Boogie/Wer ist so schön?





 

 

 

 
 

 

KNEISEL, CHRISTIAN (Berlin):"Nähe und Distanz" 7"

1983/Pool 6.13942

Nähe und Distanz/La Bella





 

 

 

 
 

 

KNUSPERKEKS:"s/t" LP

1983/ZickZack ZZ185

Praktisch/Zeichen der Zeit/DV/Sie/Am Ufer/Rechtslinksgeradeaus/Am Sedanstag gab's Kartoffelpuffer



 

 

 

 
 

 

KONSTANTIN:"Sing mir ein kleines Arbeiterkampflied" 7"

1983/Zensor-HolzPlatten ARO 005

Sing mir ein kleines Arbeiterkampflied/

"KONSTANTIN stammt aus dem MAX GOLDT-Umkreis (die 7" erscheint auf Goldts und Gerd Pasemanns neuem HOLZ-Platten-Single-Lanel). Die sparsame Instrumentierung mit Cello und Klarinette ist gewagt, Rhythmusarbeit durch Toms und eine scharfe, aber dennoch dezente Gitarre kommen hinzu. Die Thematik, die der bemühte liedermacherhafte Gesang verkündet, ist mir allerdings unklar (soll das etwa Provokation oder Ironie sein?) und erscheint mir eher daneben. Aber vielleicht kapier ich´s ja nur nicht." (Hank Ewalds, Lautt Nr.4, 1983)



 

 

 

 
 

 

THE KONTAINERS :"s/t" 7"

1979/Kontainers Productions

  /

Sehr geile Scheibe die sich nahtlos an solche Klassiker wie FALSCHE FAHNEN oder SID & SU anreiht!!!



 

 

 

 
 

 

KOPP, HERMANN (Karlsruhe):"Aquaplaning in Venedig" MLP

1981/Abhängig 139

Kannibalenkuß/Lolita-On-Off/Der Jugendkult/Jetzt will ich ein guter Junge sein/Robert Sacchi's Spiegelbild/Wir sind Öl/Frühling in Munich

Hermann Kopp war Mitglied der Gruppe 'Keine Ahnung'

"Es ist schon wahr: Auch ich bin eher genaigt, gegenüber Cassetten-Produkten mehr Milde walten zu laßen als gegenüber Platten. Und das ja nicht ganz zu unrecht: Für den halben preis kriegt man oft fast anderthalb Mal soviel geboten und ist schon mal bereit, dafür von minderer Qualität zu abstrahieren. Schließlich ist eine Platte zu machen ja auch ein gewißer Mehraufwand, und ich frag mich dann oft, ob der nun wirklich nötig war. Bei "Aquaplaning in Venedig" war er zumindest gerechtfertigt. Hier hat nicht einer 2 Ideen über 5 Stücke hin breitgewalzt, vielmehr scheint Hermann Kopp mit Bedacht zu Werke gegangen, als er diese 16 Minütige Maxi EP komponiert, arrangiert und schließlich im MANNSCHRECK-Studio produziert und dabei offenbar alles selbst gespielt und gesungen hat. Das Resultat geht beileibe nicht sofort ins Ohr. Beim ersten hastigen Anhören hatte ich Schwierigkeiten. Nun einige sind davon geblieben, aber insgesamt überzeugt mich "Aquaplaning" je öfter ich sie mir anhöre. Das fängt beim Cover an - grobe, handgeschriebene Filzstift-Lettern und die Zeichnung einer Art (irre ich mich?) Handrührgerät auf dezentem hellblauen Grund. Obwohl alle Stücke von einer Perosn gespielt und gesungen sind, gleicht keines dem anderen. Die Stimmlagen und die - minimale - Instrumentierung wechseln ständig. Der größte Teil der Musik ist synthetisch produziert, oder akustische Instrumente und die Stimme werden (sehr unaufdringlich) verfremdet. Das klingt dann am ehesten noch nach RESIDENTS, aber sonst sind mir keine hörbaren Vorbilder ins Auge ( pardon: Ohr) gesprungen. Mit den Texten habe ich etwas Schwierigkeiten. Sie scheinen mir manchmal etwas verzwungen kritisch-ironisch. Gut umgesetzt allerdings "Lolita": Kopps Stimme rezitiert leicht lispelnd eine fiktive Zeitungsannonce, in der ein Elternpaar seine 13jährige Tochter zur Miete anbietet vor dem Hintergrund rhythmisch akzentuierter Streicher. "Der Jugendkult altert nie" dagegen hat absolute Popsong-Qualitäten und "Frühling in Munich" ist alleine schobn die ganze Platte wert und läßt alle Schwachstellen vergeßen. Selten ist es in letzter Zeit jemand gelungen, verhangene manische Melancholie so eindringlich in Musik und Laute umzusetzen. Hier ist Kopp seinem selbstgesteckten Ideal wohl am Nächsten gekommen: "Langsam, sentimental, erotisch, faszinierend, unsicher, charmant" will er Musik. Durchweg sind folglich auch die anderen Stücke der Platte geprägt von einer seltsam traurigen Zärtlichkeit, zu der in unseren Kreisen leider nur sehr wenige Musiker finden" (Sven, Lautt Nr.1, 1982/1983)



 

 

 

 
 

 

KOPP, HERMANN (Karlsruhe):"Pop" LP "

1983/Passiv 003

Himmel/Amanda am Nudistenstrand/Mondo Zombie/Paul Getty's Ohr/Gemini/Belle De Jour/Fleisch/Nein, ich bereue nichts

Mit Textblatt.


 

 

 

 
 

 

KOSMONAUTENTRAUM (Hannover/Hamburg) : "Immer laut hören" 7"

1980/Eigenproduktion MJ 91223

Kosmonautentraum/Alltag/Der Derutsche

„Kosmonautentraum (Eigenlabel). Ziggy XY’s Solo-Platte, ohne den Modernen Mann. Kid P.: Ziggy XY ist ein Idiot (Bewertung 0 = hat das Geld nicht verdient). Alfred Hilsberg: Armer Ziggy. Hannover (96?) kann einen ganz schön fertigmachen, aber du wirst auch andere Antworten wissen. Keine Wertung.“ (Kid P. und Alfred Hilsberg, Sounds Nr.10/80)

"Moderne Man als Kosmonauten in schwindelnden Lüften? -leider ne totale Fehlzündung, denn die Rakete hebt leider nicht ab...! Hier kommt es mir wirklich bald so vor, als hätten die Jungs zu viel Kohle und nehmen aus purer Langeweileein Plättchen auf, daß wirklich nicht mehr als Krach bietet. Ich denke da vor allem an die vielen unbekannten Gruppen, die dagegen nie ne Chance und Kohle haben, um ne Scheibe aufzunehmen. Wozu das alles? Ich für meinen Teil warte lieber auf die näxte Moderne Man LP." (Bobby Blitzkrieg, Alles Tot Nr.7, 1980

 

 

 

 
 

 

KOSMONAUTENTRAUM (Hannover/Hamburg):"Rache" 7"

1981/ZickZack ZZ26

Kosmonautentraum 4/Kosmonautentraum 5/Kosmonautentraum 6



 

 

 

 
 

 

KOSMONAUTENTRAUM (Hannover/Hamburg):"Liebesmühn" 7"

1981/ZickZack ZZ41

Kosmonautentraum No.7/Kosmonautentraum Nr.8/Kosmonautentraum Nr.9

"Die neue Kosmonautentraum-Single ‚Arbeit und Freizeit‘ hat mit DAF nur den Up-Tempo-Rhythmus gemeinsam, zeigt aber ansonsten weitere Fortschritte in Richtung eines zeitgemäßen Hardrock, was für Ziggys Stimme kein schlechter Hintergrund ist. Die experimentelle B-Seite gefällt mir weniger, und überhaupt ist ‚Rache‘ nicht ganz erreicht (ZickZack)." (Diederich Diederichsen, Sounds Nr.1/Januar 1982)

 


 

 

 

 
 

 

KOSMONAUTENTRAUM (Hannover/Hamburg):"Juri Gagarin" LP

1982/ZickZack ZZ100

Kosmonaut/Stolze Menschen/Schattenboxen/Gierig/Juri Gagarin/Epilog/Hoffnung/Du bist nicht gut/1971-1976-1981/Deutsche Nacht/Süßes Leben/Neugier

1.Auflage enthält zusätzlich noch das Comic-Heft "Nick der Kosmonaut"

"Kosmonautentraum schaffen klare Verhältnisse. Keine Spielerei mit Pop. Kein Liebäugeln mit der Masse. Denn Erfolg verdirbt bekanntlich...nicht nur den Charakter. Ich möchte annehmen, daß dieser dumme Spruch nicht der zwingendste Grund für die Hannoveranrer war, sich so konsequent gegen die neudeutsche Poppigkeit abzusetzen. Denn Kosmonautentraum haben Klasse. Und Klasse steht für sich. Natürlich auch oft genug allein und genau deshalb werden Kosmonautentraum es auch schwer haben. Die Masse will Pop, Kosmonautentraum das Gegenteil. Dabei ist ihnen Rhythmus nicht fern, ganz und gar nicht. Die Band ist übermäßig druckstark, die Trommeln knallen, Ziggy Yx läßt den den Kosmonauten tanzen. Gleich zu Anfang allerdings ein bißchen viel von DAF. Warum nur immer wieder dieser Virus? Ein Minuspunkt, ein kleiner. Es geht weiter mit Tiefgang und Vielfalt. Synthesizer spielen Nebenrollen. Es gibt Trompeten, Xylophon und Wasserspiele. Ziggy Yx ist zentral, ein Klavier der Farbklecks. Kosmonautentraum grenzen sich ab. Wer noch Vergleiche in Hannover sucht, liegt falsch. Die Band ist zwar deutsch, aber nicht modernistisch, dafür schwerwiegend. Vor allem Ziggys Texte liegen außer Reichweite, meistens... 'Wir tragen Hosen von toten Frauen, Küchenschaben klettern an uns hoch'...Ich weiß nicht? Dann schon eher 'Gierig', die greifbare Seite der Kosmonautenfantasie: 'Ich bin gierig auf Torten, Leder, Mumien und Super 8, Hektik, Fleisch und Ingrid Caven, Trümmer und den lieben Gott. Betäubung und der letzte Schrei. Ich bin gierig auf Dilletanten, Muskeln und Mehlsuppe, Wahnsinn, Ritter, Sex und Nico. Würmer und die letzte Hungerkur, Wunder und deine Schuld...' Kosmonautentraum machen es dir nicht leicht. Aber eine Band von Format kann Ansprüche stellen." (Peter Sanders, Musikexpress Nr.5/Mai 1982)

"Mit Trompeten in die Idylle. Kosmonautentraum. Bisher bekannt durch drei Singles und einen Beitrag zum Zick-Zack-Sampler, veröffentlichen Kosmonautentraum in diesen Wochen ihre erste LP mit dem Titel SCHATTENBOXEN. Mit ihr dürfte der Schritt getan sein. ‚Und wir singen, o süßes Leben, wir wollen nie wieder böse sein!‘. Daß die Band aus Hannover stammt, ist leicht überhörbar. Ein Vergleich mit der hier ansässigen Musikszene ist zwecklos. Lediglich den alteingesessenen Moderne-Man-Fans wird die einmalige Stimme von Ziggy XY, dem Sänger von Kosmonautentraum, bekannt vorkommen. Seine spezielle Art des Nichtgesangs, die sinnig-Banalen Texte – unverkennbar, wie hieß er doch gleich? Er ist es auch, den man als einzigen echten Hannoveraner bezeichnen kann und dessen Lyrik damit durchaus in Verbindung zu bringen ist. Die kleinen Großstädte, die großen Kleinstädte – irgendwie thematisieren sie sich immer. Die anderen drei Bandmitglieder Karl May, Süßkind und EKT stehen nur auf einem Bein in dieser Stadt und sind ansonsten in Hamburg und an der holländischen Grenze ansässig. Bei dem Versuch, einzelnen Städten bestimmte Klangatmosphären zuzuordnen, fühlt sich Kosmonautentraum der Stadt Hannover jedoch nah: ‚Das Leben hier ist weniger anstrengend. Man hat die Freiheit, nicht aggressiv sein zu müssen.‘ Große Nähe zu anderen Gruppen der Stadt suchen sie nicht – nicht zuletzt, um die stilistische Eigenständigkeit zu wahren. ‚Wir sind das lebende Cross-over.‘ Cross-over auch in den Aktivitäten; denn EKT ist noch immer Gitarrist beim Modernen Man (während er bei Kosmonautentraum am Schlagzeug sitzt) und Süßkind Mitglied einer französisch klingenden Band in Rees. Karl May arbeitet an einer Novelle über Andy Warhol und Ziggy schreibt eigene und bemerkenswerte Lyrik, so auch alle Texte der Gruppe und hat darin ‚Narrenfreiheit‘. Diese Position als Narr ist deutlich zu spüren – seine Worte spiegeln oft eine Außenseiterposition wieder, die durch seinen inneren Draht zu Ludwig dem II. eine grandiose Dimension erhält. Auch seine Position innerhalb der Band hat etwas Narrenhaftes. Einerseits trägt er Ideen und Haltungen bei, andererseits wird er als Versager im männlich-tüchtigen Code nicht ernstgenommen. Ein nicht ganz unbekanntes Künstlerschicksal, so scheint es. Tendierten seine früheren Texte noch zu Geschichten, so sind die neuen eher persönlich-assoziativ. Sie vermitteln keinen eindeutig indentifizierbaren Sinnzusammenhang, sind aber, wie jeder Wortgebrauch, auch nicht frei von Sinn. Einzig in dem Stück ‚Juri Gagarin‘ (welcher sowjetischer Erstlingskosmonaut war) wird auf jedes deutbare Verhältnis vom Sänger zum Wort verzichtet. Phantasielaute begleiten die Musik, und das Stück ist von wohliger musikalischer Eindeutigkeit – bis kurz vor Schluß, wo selbige trittartig wieder zerstört wird. ‚Wir sind eine ironische Band – wir haben von Anfang an das gespielt, was wir nicht konnten. Unsere erste Single in Verbindung mit unserem Namen war ganz klar ein Antiprojekt.‘ Auch das in einigen Passagen der neuen LP wundervolle Klavier (und auch die anderen durchaus nicht dilettantisch bedienten Instrumente) muß man nicht als Abkehr von ihrem Anti-Standpunkt betrachten. Vielmehr bestärkt das eher die Haltung der Ironie. Was passiert denn mit einem glatten Sound, wenn plötzlich zwei elephantenartige Tropmetenstöße die Idylle zerreißen? Dieser Ansatz ist sicherlich nicht Neues, denkt man etwa an Gruppen wie Der Plan oder Radierer. Er verkörpert eine Haltung, die weit entfernt ist davon, witzig oder lustig zu sein. Sie transportiert eine gewisse Ernsthaftigkeit und läßt gerade durch bruchhafte Formulierungen ein intensives (und teilweise eindeutiges) Gefühl entstehen, das dann, durch die Kommentare der Musiker, im Nichts verschwindet. Ende/Erleichterung. Mir ist das Leichtmütige an dieser Methode sehr sympatisch, sie verachtet Atmosphäre nicht, sondern berührt sie musikalisch, während der Text relativiert. So zum Beispiel in dem Song ‚Neugier‘: ein verträumtes Klavier, eine eher vor sich hinsprechende Stimme, ein leichtes Wasserplätschern und dann dazu ein Text, der kleine poetische Bilder mit Fragen und schlichten aussagen vermischt – ‚Friedhof‘ und ‚Was soll ich bloß tun?‘. Wasserplätschern, ein zaghaftes Summen. ‚Nur keine schlafenden Hunde wecken.‘ Und so wird produziert: ein, zwei Instrumente stehen fest, und in etwa, wer sie bedient. Ziggy bringt einige Texte mit, die der ganzen Gruppe gefallen, und es kann losgehen. In der Regel beginnen Baß und Schlagzeug, auf deren Klänge anschließend über Kopfhörer die Gitarre aufbaut, evt. Kommen noch andere Instrumente dazu (Synthesizer, Klavier, Trompete, Xylophon) und ganz zum Schluß entscheidet der Sänger, welcher Text dazu paßt. Drei der elf Stücke, die auf der neuen LP zu hören sind, standen im Rohbau fest, als die Band im Juni ins Studio ging. Der Rest wurde dort entwickelt und ist unmittelbares Produkt dieser Zeit. ‚Wir sind ein großer Zufallsgenerator – eine Ansammlung von solisten.‘ Diszipliniert wird an der großen Überraschung für alle gearbeitet. Wenn dann nach der Fertigstellung Kommentare von außerhalb kommen, haben alle etwas zu lachen. ‚Wichtiger politischer Beitrag‘, ‚traumhaftes Zusammenspiel‘, ‚ein guter Synthi‘ (schelmisch entlarvt man eine gitarre) – Überraschung also von außen." (Christine Heise, Sounds Nr.2/Februar 1982)

 


 

 

 

 
 

 

KOSMONAUTENTRAUM:"Livorno 1956" MLP

1982/ZickZack ZZ160

Livorno 1956/Die form/Abraxas/Gloria-Wir sterben zu früh/Werkzeugmacher



 

 

 

 
 

 

KOSMONAUTENTRAUM:"Tagediebe" LP

1984/ZickZack ZZ200

Abschied/Eidechsenromantik/Kindsuche/Phantomschmerz/Tagediebe/Kirschblüte/Napalm ist das Obst des Ostens/Tollheit der falschen Vaganten/Kleine Jungens/Ein Herz oder zwei/Sockelsturz

1. Pressung ist in gelbem Vinyl und die 2. Pressung ist in klarem rotem Vinyl



 

 

 

 
 

 

KOTZEN UND ERHÄNGEN: "s/t" 7"

198?/Eigenproduktion RP 17703

Kotzen/Erhängen


 

 

 

 
 

 

KRAFTWERK (Düsseldorf): "Trans Europa Express" LP

1977/Kling Klang Schallplatten 1C064-82306

Europa endlos/Spiegelsaal/Schaufensterpuppen/Trans Europa Express/Metall auf Metall/Abzug/Franz Schubert/Endlos endlos

„Techno-Boogie aus der Neonröhre. ‚Hier spricht die Stimme der Energie‘, tönt es von der Bühne des Londoner Roundhouse, aus einem Kraftwerk, das keine gesundheitsschädliche Radioaktivität ausstrahlt, sondern musikalische. Trotzdem steht dieses Kraftwerk hierzulande unter Verschluß – obwohl die LP’s der Düsseldorfer Gruppe im Schnitt 150 000 Stück verkaufen. Seit ihrem Hit ‚Autobahn‘ haben die vier Elektronik-Rocker nur noch im ausland gespielt. 1975 drei Monate lang in Amerika, was ihr Selbstvertrauen reichlich stärkte. Dieses Jahr fünf Wochen in Europa (Holland, Belgien, Schweiz, Österreich, Frankreich und England), und das wird auch das Thema ihrer neuen LP TRANSEUROPA EXPRESS sein. ‚Unsere Tournee war sozusagen geistige Stimulanz dafür; die Begegnung mit Amerika hat uns ein neues europäisches Bewußtsein gegeben‘, sagen Florian Schneider und Ralf Hütter nach ihrem Roundhouse-Konzert. Es war für sie ein großer Erfolg, im Publikum wurde getanzt und auch versuchsweise deutsch mitgesungen, die Garderobe anschließend von neugierigen Fans umlagert. Die neugewonnene Selbstsicherheit hat einen deutlichen Effekt auf ihre Bühnenpräsentation: Nach einer elegischen Mahler-Ouvertüre kraftwerkelt die Vier-Mann-Gruppe im Halbdunkel munter und phantasievoll vor sich hin. Von hinten durch wechselfarbige Neonröhren angestrahlt – ‚Die haben wir hinter uns stehen, damit wir transparent werden‘ – führen sie eine Welt mechanischer Künstlichkeit in all ihrer perversen Schönheit vor: eine Hommage an das Radio, die Mensch-Maschine, den Sprach-Computer, den seriellen Marsch, die Autobahn-Visionen und die Monotonie der Eisenbahn – Utopien der Gegenwart. Das ist fast wie ein zweistündiger historischer Rückblick auf technische Pioniertaten, Anfänge von Entwicklungen, die eine neue Ära eingeleitet haben. Sind sie sich dessen bewußt? ‚Jetzt, wo du das sagst, ja. Wir leben ja jeden Tag bewegt. Das ist schon so, Morsen, Autobahn, der Individualverkehr, das Radio, die Anfänge der elektronischen Musik – das Ganze auf Platte zu bringen, das ist wie Film im Film, also Akustik in der Akustik.‘ Glanzstück des Abends, ‚Transeuropa Express‘, ein akustisch-optischer Show-Tanz, rhythmische Körpermusik, die durch den Einsatz eines Lichtschrankenschlagzeugs ihre Dynamik und Faszination erhält. Technisch funktioniert das so: Immer wenn die Lichtschranke durchbrochen wird, in diesem Fall durch eine Schrankenwärterbewegung mit beiden Händen, löst sich ein Kontakt aus, der den Trommelrhythmus bestimmt. Es fehlt nur noch ein Schaffner, der durchs Publikum geht und mit dem Megaphon auffordert: ‚Die Fahrkarten bitte!‘ ‚Wir wollen eine Art Ballett aufführen, selbst die Musik tanzend produzieren.‘ Aus der Komposition ‚Ohm Sweet Ohm‘ wird stellenweise eine Bach-Kantate, doch der optische Einsatz stellt das Jahrhundert klar. Einer der Musiker bewegt rhythmisch seinen Kopf in einem Metallkäfig, von UV-Licht phosphorhaft ausgeleuchtet. ‚In der Klassik gibt es einen klang, der über das reine Gedudel hinausgeht, der absolute Klang; deshalb spielen wir auch diese Eingangs-Overtüre. Das ist so eine gedankliche Verbindung, ein Dauerklang, 10 000 Geigen, der die Struktur sprengt. Unser Stil ist nicht genudelt, sondern klar, konstruktiv, da sind Strukturen, Basisklänge, weil wir im Konzert so wenig Gedanken wie möglich auf Abläufe verwenden wollen, sondern die Gedanken auf den klang konzentrieren.‘ Als Zugabe gibt’s ein weiteres Stück aus der neuen LP ‚Showroom Dummies‘, ein Techno-Boogie mit der Kraft eines neues Hits. Das Instrumentarium, das Kraftwerk heute auf der Bühne benutzt, besteht teilweise aus elektronischen Prototypen, meist sind sie für Eigenbedürfnisse weiterentwickelt oder gänzlich selbstgebastelt. Die Lichtorgel, früher für Filmmusik benutzt, wird mit bespielten Platten bespeichert, die von einem Laserstrahl abgetastet werden; der Sequenzer, eine automatische Musikmaschine für durchlaufende Motive, klingt wie ein Hammerklavier; die elektronische Flöte, ‚unsere Zauberflöte‘, zwei kleine Synthesizer, zwei elektrische Schlagzeuge und die sprechende Schreibmaschine. – ‚Der Moog, das sind die Stimmbänder, die Maschine formt durch eine Tastatur die Worte, Konsonanten und vokale, das ist laso eine völlig künstliche Stimme, die live spricht. Damit kannst du dich mit dem Publikum unterhalten, das ist der nächste Schritt.‘ Vorerst macht das Sprechmonster alle ansagen, Zwischentexte und Sprechstimmen in den Liedern. Einige der Geräte sollen bald in Serie gehen, damit auch die Leute zu Hause ‚elektronische Hausmusik‘ machen können: ‚Vielle Leute interessieren sich dafür, der Fanclub ‚Raumschiff Enterprise‘ hat uns geschrieben. Diese Geräte sind einfach zu handhaben. Du kannst deine Phantasie ziemlich direkt umsetzen, ohne erst eine gitarrengriff zu erlernen.‘ Im Gegensatz zu den früheren Kraftwerk-Stücken überraschen die jetzigen durch massiven Einsatz von Stimmen, sprache, Wort, gesang. ‚Die Sprache ist von der ausdrucksweise her das Menschlichste, was es gibt. Früher haben uns einfach nicht getraut, weil die meisten Leute, die elektronische Musik machen, nicht singen. Denn dabei entsteht ein klangbewußtsein auf einem anderen Level. So, wie wenn du deine Stimme auf Tonband hörst, das ist ein Erkennungsprozeß – deine Identität als Klangstimme. Das kann dich sehr erschrecken, es ist ein decouvrierendes Element. Und davor schrecken viele Elektroniker zurück.‘ Was bei einem Kraftwerk-Konzert neben dem Halbdunkel noch auffällt, ist die aufgeräumte Bühne. ‚Ja, das ist unser kleines Kabinett, wie ein Ärztezimmer oder Labor. Da ist alles transparent. Wenn Wellen schwingen, dann ist das auch über Wellen, und wenn über Klänge, dann eben Klänge. Aber es ist gar nicht so einfach, so einfach zu sein.‘ Kraftwerk als Klanglabor, das jedes Geräusch, auch das Knistern in der Anlage, in Kompositionen mit einbezieht. ‚Das Bewußtsein, Klnge zusammenzusetzen, ist fast ein chemischer Prozeß.‘ Nun könnte man den Kraftwerk-Chemikern vielleicht die Naivität vorwerfen, wie sie auch jene wissenschaftler besitzen, die selten an die verheerende Folgen ihrer Erfindungen denken. Ist es Kurzsichtigkeit, wenn die Kraftwerker in ihrem Stück ‚Radioaktivität‘ nur die Vorzüge des Radiohörens besigen? Ich meine, ein Vorwurf ist insofern ungerechtfertigt, als Kraftwerk nie den Anspruch erhoben haben, eine kritische Gruppe zu sein. Sie zitieren das Buch ‚Zen und die Kunst, ein Motorrad zu warten‘ von Robert M. Pirsig. ‚Genau das lief bei uns voll ab mit ‚Autobahn‘. Da tauchte dieses Ding plötzlich auf, mit dem Kino im Auto; du sitzt im Kino, aber auf dem Motorrad, mitten in der Szene drin. So war das mit diesem Album. Da haben uns auch viele Amerikaner drauf angesprochen, auf diese parallele Bewegung, raus aus der Stadt, laßt uns aufs Land gehen und die Natur wiederentdecken – diese bestimmte Stimmung. Wir verkörpern vielleicht auch eine Bewegung, die Mensch und Technik als symbiotisches System verstehen will.‘ Ich wollte von Kraftwerk noch etwas über ihre Arbeits- und Kompositionsweise bei Plattenaufnahmen erfahren. Sind eigentlich solche Klangbereiche wie Autobahn, Radio, Eisenbahn nach einer LP abgeschlossen und tabu, kommen jetzt die Flugzeuge dran? ‚In solchen Dimensionen denken wir nicht. Wir haben immer schon mindestens die nächsten fünf Alben im Kopf herumschwirren. Und einzelne werden davon immer deutlicher. Und wir machen dann eins nach demanderen, was sich eben am stärksten durchsetzt. Das läuft ziemlich biologisch ab.‘ Es ist alo nicht auszuschließen, lieber Hörer, daß wir eines Tages doch noch ein Pendant zu ‚Fly, Robin, Fly‘ erhalten, falls ihr euer Empfangsgerät auch auf Sendung gestellt habt.“ (Ingeborg Schober, Sounds Nr.3/77)

„So gepflegt & vollklimatisiert gelangweilt wie bei dieser Platte habe ich mich schon lange nicht mehr. Tschubudubudu Tschubdu Dudu. So gepflegt & vollklimatisiert gelangweilt wie bei dieser Platte habe ich mich schon lange nicht mehr. Tschubudubudu Tschubdu Dudu. So gepflegt & vollklimatisiert gelangweilt wie bei dieser Platte habe ich mich schon lange nicht mehr. Tschubudubudu Tschubdu Dudu... Eigentlich müßte ich das noch etwas fortsetzen, um Euch das repetitive Prinzip der Kraftwerk-Musik in worten zu verklären, aber ich will’s nicht zu arg treiben. Ihr ahnt sicher auch schon, daß mir der technische Klingklang der Kraftwerkler bei jeder Wiederholung mehr auf den Sack ging. ‚Wir sind die Schaufensterpuppen‘, unkt die Gruppe und trägt in Musik und Text noch eine dicke Schicht Kunstoff zusätzlich auf, statt den Lack andlich abzukratzen. Vielleicht wollen die Jungs, ähnlich wie Herr Ferry, auch ihre Aussage zur ‚Dekadenz und Emotionsleere des Nachkriegseuropas‘ machen, nur läuft das halt auch hier auf einen reinen Verdopplungseffekt hinaus. Der Trans Europa Expreß rollt schnurstracks Richtung Plastikland. ‚Verlaß Paris am Morgen mit dem TEE... In wien sitzen wir vor dem Nachtcafe... Wir treffen ein in Düsseldorf City und treffen Iggy Pop und David bowie.‘ – Na klar, wen sonst? Der Fortschritt, der hier musikalisch so schönfärberisch stromlinienhaft abgefeiert, ist der selbstmörderische ‚Fortschritt‘ des technisch Machbaren, und weil das alles ist, klingen auch die ausgetüffteltsten Klangeffekte nichts als hohl. ‚Wir verkörpern vielleicht eine Bewegung, die Mensch und Technik als symbiotisches System verstehen will‘, sagen die Kraftwerkler. Symbiose heißt, laut Duden, Zusammenleben zum gegenseitigen Nutzen. Nach zwei Seiten Kraftwerk fühle ich mich allerdings mehr als Roboter.“ (Jürgen Frey, Sounds Nr.5/77)

 

 

 
 

 

KRAFTWERK (Düsseldorf):"Die Roboter" 7"

1978/Kling Klang

Die Roboter/Spacelab




 

 

 

 
 

 

KRAFTWERK (Düsseldorf):"Das Model" 7"

1978/Kling Klang

Das Model/Neonlicht



 

 

 

 
 

 

KRAFTWERK (Düsseldorf):"Das Model" 7"

1978/Kling Klang

Das Model (Deutsche Version)/The Model (English Version)

"Mit dem vier Jahren alten Song 'Das Modell/The Model' schafften Kraftwerk, was noch keiner deutschen Band gelang: Den Platz Eins der britischen Single-Charts. Ein neues Album ist ebenfalls in Arbeit. Man will diesmal wohl nicht so lange warten. Schließlich gilt es weiterhin, den anderen vier Jahre voraus zu sein." (Sounds Nr.3/1982)




 

 

 

 
 

 

KRAFTWERK (Düsseldorf): "Die Mensch-Maschine LP

1978/Kling Klang Schallplatten 1C058-32843

Die Roboter/Spacelab/Metropolis/Das Model/Neonlicht/Die Mensch-Maschine


 

 

 

 
 

 

KRAFTWERK (Düsseldorf):"Taschenrechner" 7"

1981/Kling Klang

Taschenrechner/Dentaku



 

 

 

 
 

 

KRAFTWERK (Düsseldorf):"Pocket Calculator" 7"

1981/Warner Bros.

Pocket Calculator/Dentaku

Amerikanische Radio-Promo zum Album "Computerworld" in farbigem Vinyl und durchsichtigem bedrucktem Cover.




 

 

 

 
 

 

KRAFTWERK (Düsseldorf): "Computerwelt" LP

1981/Kling Klang Music 1C264-46311

Computerwelt/Taschenrechner/Nummern/Computerwelt/Computer Liebe/Heimcomputer/It's More Fun To Compute


 

 

 

 
 

 

KRAFTWERK (Düsseldorf):"Tour De France" 7"

1983/Kling Klang

Tour De France (Version Allemande)/Tour De france (Version Francaise)




 

 

 

 
 

 

KREUTZER (Hamburg/München):"Lieblingsfarbe" 12 "

1982/ZickZack ZZ130

Affentanz/Il Sohno/Rampenlicht

" [...] und ebenfalls monoton sind Kreutzer mit der 12" 'Lieblingsfarbe'. Ihre Gesänge (Chants) gestalten die Rhythmen allerdings recht interessant, so auf dem besten Stück 'Affentanz'. Gut, aber schnellebig." (Kai Falke, Musikexpress Nr.9/September 1982)


 


 

 

 

 
 




DIE KRUPPS (Düsseldorf):"Stahlwerksinfonie" LP

1981/ZickZack ZZ30

Stahlwerksinfonie A/Stahlwerksinfonie B/Stahlwerksinfonie-live

"[...] Die Krupps, eine Düsseldorfer Band, sind nach dem Split von Male entstanden. Die Male-Hälfte Jürgen Engler und Bernhard Malaka haben in der Hauptsache zusammen mit Ralf Dörper, zwei Maxis auf dem Hamburger Zick-Zack-Label veröffentlicht, das über den Rip-Off-Vertrieb Schallplatten verkauft. Ein neues Album ist für nächstes Jahr geplant, eine neue Krupps-Single steht kurz vor der Fertigstellung. Weitaus rhythmischer vor allem tanzbarer als ihre eher experimentelle Debüt-Platte STAHLWERKSINFONIE. Dazu Jürgen Engler: 'Mit der Stahlwerksinfonie zur Industrie zu gehen, hätte sowieso nicht gebracht. Diewar ziemlich unkommerziell. Aber wir haben ne Entwicklung durchgemacht - mit der Maxi Wahre Arbeit, Wahrer Lohn wäre es wahrscheinlich gegangen. Aber das war immer noch ein ziemlich rohes Ding. Jetzt wäre natürlich der Punkt da. Wir könnten es machen.' Frage: ' Ist das nicht eine grundsätzliche Entscheidung?' Ralf Dörper: 'Nee, eigentlich nicht. Ich sehe da keinen Unterschied, ob man eine Platte alternativ rausbringt oder bei der Industrie, es geht immer um dieselbe Sache. Es geht um ein Produkt, das verkauft werden soll. Und auch die alternativen Vertriebe haben mittlerweile genau denselben Markt wie die anderen. Die benutzen mittlerweile die gleichen Lden, weil sie auch an dem Produkt, an der Gruppe Geld verdienen wollen. Ich sehe da keinen Unterschied. Ein Problem entsteht aber dann, wenn ein alternatives Label eine Gruppe unter Vertrag hat, die sich in einer Art und Weise entwickelt, daß sich ein nationaler und internationaler Erfolg anbahnt. Ein Erfolg, den das Label vorher noch nicht gehabt hat, womit es keine Erfahrung hat. Nimm beispielsweise uns. Wir brauchen jetzt Kontaktleute in Japan, England und Australien. Wir brauchen Kontaktleute, die Verhandlungen führen können. Das ist ein ganz neues Gebiet für Rip Off, die haben da noch keine Kontakte. Wir wissen, wie das Interesse in diesen Ländern ist. Wir haben auch schon konkrete Angebote bekommen - aus England beispielsweise. Ein anderes Problem ist, daß ein alternatives Label ein bestimmtes Programm hat, mit bestimmten Gruppen, die das Label tragen und dadurch andere Sachen ermöglichen. Jetzt ist es aber so, daß mitunter eine Gruppe auftaucht, die soviel Investitionen erfodert, daß die kleinen Sachen nicht gemacht werden können. Da können Konflikte entstehen. Denn Verhandlungen im Ausland kosten Geld.' [...]" (Thomas Buttler, Musikexpress Nr.1/Januar 1982)



 

 

 

 
 

 

DIE KRUPPS (Düsseldorf):"Wahre Arbeit, wahrer Lohn" 12"

1981/ZickZack ZZ55

Wahre Arbeit, wahrer Lohn/Lohn-Arbeit





 

 

 

 
 

 

DIE KRUPPS (Düsseldorf):"Wahre Arbeit, wahrer Lohn" 7"

1982/WEA 249990-7

Wahre Arbeit, wahrer Lohn/Goldfinger (englische Version)



 

 

 

 
 

 

DIE KRUPPS (Düsseldorf):"Volle Kraft voraus!" LP

1982/WEA 58442

Volle Kraft voraus!/Goldfinger/Für einen Augenblick/Tod und Teufel/Das Ende der Träume/Neue Helden/Wahre Arbeit, wahrer Lohn/Zwei Herzen, ein Rhythmus/Lärm macht Spaß

Von dieser LP gibt es noch eine zweite Pressung auf WEA 58464, allerdings ohne Texte auf der Innenhülle

"Die Krupps. Schöne Grüße an Bernward. Kurz nach 17 Uhr, Düsseldorf ist dunkelgrau, die Merowinger Straße dröhnt, Jürgen Engler und Ralf Dörper schleppen das Stahlofon aus dem Keller zum Wagen, lassen zu schnell los, es rasselt, der Koffer klatscht in den Kofferraum – die Krupps live. Vor dem Studiotermin bin ich dran. Kommende Weltstars gewähren Audienz. Wir gehen ins Cafe, Chris Bohn hat hier schon mal mit Ralf Dörper gesessen und damit bewiesen, daß der NME immer noch schneller ist als Sounds, trotz Heimvorteil. Ich stelle euch also die Krupps vor, nachzügelnd sozusagen, mache Werbung zu einem Zeitpunkt, wo ihre Maxi ‚Wahrer Lohn, wahre Arbeit‘ konstant nach oben geht, 5000 überschritten hat und das deutlich nach der Geschichte mit NME. Worauf die Düsseldorfer stolz sind. Wollt ihr berühmt werden? ‚Ja, natürlich...und überhaupt, manche Leute wollen berühmt werden, manche Leute werden es.‘ Die Krupps können sich große Sprüche erlauben. Anfragen aus England, Australien und Japan liegen vor. Ralf Dörper: ‚In Japan kann man die Platte schon kaufen, einige Läden importieren, aber daran sind wir nicht mehr so interessiert, wir wollen jetzt sehen, daß wir die Platte da in Lizent rausbringen.‘ Ralf Dörper, der Synthi-Spezialist, kennt sich aus, redet, erklärt – er ist angehender Bankkaufmann und sehr sympatisch. Jürgen Engler, Male-erfahren und Stahlofon-Erfinder, nicht minder. (Ein Reimlein am Rande ist keine Schande). Bernward Malaka, der Bassmann, fehlt heute abend. Die Drei-Mann-Besetzung ist endgültig, erfahre ich. ‚Das reicht. Drei Leute sind genau richtig, vier Leute sind zuviel, wir schaffen das nicht. Wir wollen jetzt mejr mit diesen elektronischen Apparaten arebeiten... Nur Schlagzeug mit nem Sequenzer kombiniert, da gerät man immer in die DAF-Ecke. Oder vielmehr die Schlagzeuger kommen da rein. Die sind absolut nicht fähig, etwas anderes zu spielen als Robert Görl. Die sind all Robert-Görl-verseucht.‘ Die Stahlwerksinfonie kann man heute schon als ihr Frühwerk betrachten, nicht nur weil sie damals sechs Leute waren, Gast Peter Hein mit eingerechnet. Jürgen Engler: ‚Das sind wir nicht mehr. Die Stahlwerksinfonie war ne abgeschlossene Sache. Und da die Krupps von vorneherein eine langlebige Gruppe sein sollten, haben wir schon damals weiter geplant, sehr tanzbare Sachen eingeprobt und sind bis heute dabei geblieben.‘ ,Seid ihr ne Popband?‘ – ‚Ja!‘ Ich hasse kurze Antworten. ‚Was ist denn ne Popband?‘ ‚Na, das Gegenteil von ner Avantgarde-Gruppe, das sind wir jedenfalls nicht mehr.‘ Damit liegt Ralf Dörper sicher richtig. Die Maxi Single ‚Wahre Arbeit, wahrer Lohn‘, in Sounds sträflicherweise nur kurz gestreift, deutet an, was gemeint ist. Straffer Tanzrhythmus, klare Basslinien, keine extreme Haken, nur eben mit besagtem DAF-Touch. Die Krupps wollen weg von ihrem Avantgarde-Stahlwerk-Image und sind auf dem besten Weg auch letzte DAF-Einflüsse abzulegen. Jürgen Engler: ‚Jetzt haben nur noch Rhythmusgeräte, Syncussion etc, es ist also kein Schlagzeug mehr dabei. Noch nicht mal das Stahlofon kommt in den Vordergrund.‘ Ralf Dörper: ‚Wir haben in den letzten neun Monaten eine komprimierte Zwei-Jahresentwicklung gehabt. Wir haben uns ganz schnell und wirklich total neu eingestellt – auf uns, und das Ergebnis haben wir danach auch wirklich gut gefunden.‘ ‚Ich mag moderne Tanzmusik und ich mag ganz harte Geräusche!‘ – ‚Wie ist das mit den Neubauten?‘ – ‚Nee, die hasse ich, das sind keine Geräusche, das sind...‘ Engler: ‚Ich fühle mich dreckig nach dem konzert, hast du dich angesteckt? (an der Berliner Krankheit.) Wir haben uns geduscht, danach ging’s wieder.‘ Eine Düsseldorfer Abgrenzung! ‚Demnach wird eure nächste LP also tanzbar?‘ – ‚Tanzbar, ja total. Aber nicht funky, evtl. leicht Funk-angehaucht, unser Bassist ist Funk-Fan.‘ Deutsche Bands beginnen sich umzuorientieren, liebäugeln mit der Industrie, die wiederum mit etlichen Bands liebäugelt. Zehntausend verkaufte Platten sind heute schon Grund genug, mal anzuklopfen. Auch die Krupps sind Aspiranten. Die zwei geben sich vage. Engler meint, man könne es jetzt machen, Dörper sieht da keinen Unterschied. ‚Es geht immer um dieselbe Sache, nämlich ein Produkt zu verkaufen. Beide, Alternative und Industrie wollen an dem Produkt Geld verdienen...‘ Also nicht wundern, wenn demnächst statt ZickZack...auf dem (übrigens in Gold geplanten) Cover steht. ‚Wir sollen unter Umständen ein paar Auftritte in New York machen. Im Studio 54. Außerdem haben wir noch das Angebot, in Ibiza zu spielen.‘ Prima, der Reporter freut sich. ‚Ich komm dann mit und schreib den Bericht.‘ ‚Nee, nee das machen wir dann wohl lieber mit der Bravo. Schöne Urlaubsfotos, die Krupps am Strand und so. Aber im ernst, es gibt nur zwei interessante Zeitungen in Deutschland, die eine ist Bravo, die andere ist Bild. Aber für Musiker ist es Bravo‘. Wie sie denn Sounds finden? Natürlich gut. Engler liest sie zwar nicht, schließt sich aber Dörper an. Alle Autoren sind erstklassig, vor allem gefallen ihnen aber die Übersetzungen und Fotos. ‚Gesetzt den Fall, ihr werdet erfolgreich und eure Platte verkauft sich, sagen wir, so zwanzigtausend Mal?‘ – ‚Nee, dann hören wir auf, wenn wir so wenig verkaufen.‘ Engler ist entsetzt, ‚Dann mach ich wieder Male‘ - ;Und ich mach wieder berühmte experimentelle Solo-Singles‘, verkündet Dörper. Was ihr nicht lesen könnt, weil der Redakteur, intern auch Stalin genannt, den Krupps nur eine Seite gönnt: Warum sie vor dem Nachbau ihres Stahlofons warnen, welche Filme sie mögen, ihre Lieblingsfarben, warum Ralf Dörper Rockbands haßt, wieviel James-Bond-Soundtracks Jürgen Engler zu Hause hat, und warum ihre neue Single ein Knüller wird." (Thomas Butler, Sounds Nr.1/82)




 

 

 

 
 

 

DIE KRUPPS (Düsseldorf):"Goldfinger" 7"

1982/WEA 19139

Goldfinger/Zwei Herzen, Ein Rhythmus


 


 

 

 

 
 

 

DIE KRUPPS (Düsseldorf):"Goldfinger" 12"

1982/WEA 28339

Goldfinger/Zwei Herzen, ein Rhythmus



 


 

 

 

 
 

 

DER KÜNFTIGE MUSIKANT (Tübingen):"Veitstanz" 7 "

1982/Schrott MJ 8203

Warten auf das große Ha-Ha/Zu zot um zu sterben/Es ist kalt/Ja ja/Die doofe(n) Lawine(n)/Mein Freund/Ich bin zu weit weg für dich/Laluna

Die Platte erschien in einer 200er Auflage. Die ersten 50 Exemplare kamen mit der "Huch!" Cassette und einem Beiheft mit Fotos.

"Rolf erzahlt vom Ekel, Siechtum, kranker Liebe; er scheint sich in solchen Zuständen wohl fühlen zu wollen, jetzt da er sie nicht er-leben muß, doch auch er würde es hassen, vom Verfall seines Körpers und seines Geistes am Aus-leben seiner manischen Kreativität gehindert zu werden. Er kokettiert mit seiner Sterblichkeit, mit der Vergänglichkeit der Schönheit, die schon die grinsende, faulige Fratze der Krankheit und des Todes in sich trägt. Die Musik ist hart, metallisch, schwer; sie lädt zu unmenschlichen modernen Tänzen, zu kleinen Bewegungen, die den Raum zwischen den Stillständen markieren. Und plötzlich stolpern die Tänzer, die Musiker fallen übereinander, die unterschwellig vorhandene Verzweiflung bricht an die Oberfläche, - doch alle fangen sich schnell wieder, lächeln kühl in den Spiegel und zupefen einen Staubfussel vom Jacket. Ok, ok, der moderne Tanz geht weiter, DER KÜNFTIGE MUSIKANT, der einst "Lustig" war, blickt ernst und unbewegt, er spielt seine Musik weiter bis zum Schluß. Rolf ist ernsthaft, ernsthaft bis zum Tod, denn der Tod ist eine ernste Sache. Rolf ist deutsch. Er weiß von seiner deutschen Sozialisation und spielt mit ihr. Seine eigentlichen Instrumente sind Disziplin und Härte, die beide der Wehleidigkeit und dem Seelenschmerz nicht unverwandt klingen. Rolf hat ein Werk vorgelegt, ein WERK, das entweder nach seinem eigenen, in ihm angelegten Maßstäben besprochen werden muß oder dem man sich stammelnd/aphoristisch/skizzenhaft nähert." (Van Daale, Lautt Nr.0, 10.1982)



 


 

 

 

 
 

 

LA LOORA (Berlin) :"s/t" 12"

1983/Kartell - Tonträger 58

???

"...besser ist der Sound und die Stimme auf LA LOORAs Maxi, jeder Schlag stimmt, und "traditionelle" Instrumente verleihen dem Ganzen Schwung und Leben. Nicht, daß wir uns mißverstehen: Ich mag Maschinen-Musik, aber sie muß so überzeugend und radikal kommen, daß sie nicht immer nach Behelf klingt. Ich krieg die Platten ja alle geschickt und freu mich drüber, aber wenn ich sie kaufen muß, kauf ich nix Lauwarmes. LA LOORA klingt eben überzeugender und sind vielleicht live spanend mitzuerleben, aber warum muß man denn einer guten Stimme, wie der von Split, englisch zumuten, das dann doch nicht so richtig kommt - lieber gleich stammeln und ganz falsch, dann klingt´s nicht so daneben." (Sven, Lautt Nr.4, 1983)



 


 

 

 

 
 

 

LEBEN UND ARBEITEN (Berlin) :"s/t" MLP

1982/ZickZack ZZ105

Gefühl nix gut/Krank Mann, krank Frau/Der letzte Mohikaner/Ein Tag ist nicht genug

pre-Die Ichs.

"LEBEN UND ARBEITEN sind aus der Berliner Band Die Ichs hervorgegangen. Ihre erste Single wird der Neubau Blixa Bargeld produzieren. Ob er dafür auch sein unten abgebildetes Werkzeug benutzte oder ob er damit dem jungen Mann im Bild die Frisur zurechtstutzte oder ob er über Oberammergau oder Unterammergau oder überhaupt nicht kommt, ist nicht gewiß." (Sounds, Nr.2/Februar 1982)



 


 

 

 

 
 

 

DIE LEMMINGE (Düsseldorf) :"s/t 7"

1981/Pure Freude 08 CK 4

Lorelei (trad.arr.Lemminge)/Im Himmel



 


 

 

 

 
 

 

LIAISONS DANGEREUSES (Düsseldorf):"s/t" LP

1981/Teldec

Mystère dans le Brouillard/Los ninos del Parque/Etre assis ou danser/Aperetif de la Mort/Kess kill fé show/Peut être...pas/Avant-après Mars/El Macho y la nena/Dupont/Liaisons Dangereuses

Absolut großartiges Meisterwerk von Chrislo Haas (D.A.F.) und Beate Bartel.



 


 

 

 

 
 

 

LIEFERSCHEIN:"Leben auf dem Müll " 7"

1983/Kanon 01151

Leben auf dem Müll/Freie Welt



 


 

 

 

 
 

 

LOHNER, PAUL (München):"Die Arbeit" 7"

1983/Telefunken 6.13727

Die Arbeit/Lohner Rap





 


 

 

 

 
 

 

LOST GRINGOS:"Nippon Samba" 12"

1982/Atatak WR15

Nippon Samba/Ohne dich/Tambo Machay/Vida De Inés

";iebe LOST GRINGOS, lieber Eberhard Steinkrüger und lieber Pete Jekyll. Mein halbes Leben arbeite ich nun auch schon ganz verzweifelt und unermüdlich daran Konzeption und Emotion neueren Datums expressionistisch und dialektisch individuell in eine Synthese zu pressen, da ich schon einige Phasen als Wüstling und Heilige durchlebt habe, und auch weiß, wie hacuhdünn diese grenze ist, exzessiere ich bisher nur kontrapunktisch bis ich rezessiv eine Entwicklung rekonstruieren konnte, anhand von konglumeratischen Lebesweisen. Lasziv und sublim drang dann mein Inneres zur Außenwelt. Monate, nein Jahre wurde ich gemieden und dachte ich sei ohne Verbündete auf dieser Welt. - Doch eines Tages, um genauer zu sein gestern, bekam ich euer Produkt zu hören - da ich schon eine langjährige Anhängerin und Vertreterin des Milanesken Prinzips bin und ihr offen zugebt, so ganz ohne Scheu und Scham, erst einmal kopistisch in eurer Kongenialität zu sei - bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Warum seid ihr so unsäglich???" (G.P., Scritti Nr.11, 11/12.1982)



 


 

 

 

 
 

 

LOST GRINGOS:"Bargeld/Amore" 7"

1983/Atatak WR18

Bargeld-Amore/Dilletango



 


 

 

 

 
 

 

LOST GRINGOS:"Endstation El Dorado" LP

1983/Atatak WR19

Bargeld-Amore/The Day That You Will Love Me/Like A rolling Stone Reggae/Barras/Etnoporno/Bilbao-Song/Unter dem Vulkan/Hilton-Hotel





 


 

 

 

 
 

 

LOST GRINGOS:"Troca troca" 12"

1984/Atatak WR24

Stella, Dein Make-Up/Ramona





 


 

 

 

 
 

 

LUNAPARK:"Gefangene Vögel" LP

1982/InTakt 002-240157

So verliebt/Komm her/Gefangene Vögel/Dieser Tag/Worte/Lederhosen/Eine Frage-keine Antwort/John Lennon/Renn, wenn du kannst/Der Tunnel

Es gibt noch eine zweite Pressung auf Blow Up 145.503 mit Textbeilage und neuer Covergestaltung, diese ist auch 1982 erschienen.





 


 

 

 

 
 

 

LUNAPARK:"Lederhosen" 7"

1982/Blow Up INT110.514

Lederhosen/Dieser Tag



 


 

 

 

 
 

 

LUNAPARK:"Lederhosen" 12"

1982/Blow Up INT125.507

Lederhosen/Komm her/Dieser Tag



 


 

 

 

 
 

 

LUSTIGE MUTANTEN (Marburg):"Un Pop " 7"

1981/Pop-O-Records Popo 1

Vorspann/La Vie/Ein guter Freund/Spiel ums Leben/Abschied/Worte/Pfui/Worte/Dicke Teenager/Ein Bißchen/Auch/Mißgeburten/Kurios & Lustig

Produziert von Tom Dokupil



 


 

 

 

 
 

 

LUTHE, WOLFGANG + WIRTSCHAFTSWUNDER:"Ich steh auf Hagen" Flexi

1981

Ich steh auf Hagen

Diese Flexi war Beilage zu Zeitschrift 'Geil + fröhlich'.





 


 

 

 

 
 

 

LUTHE, WOLFGANG + MÖLLER, ROLF (Hagen):"Jupheidi im Morgengrauen" 12"

1982/Tonträger 58 007

Amerika Amerika/He General/Kinderlied/Gott fürchtet sich/Mama kocht den Schweinespeck/AuschHAHAwitz/Lustig ist gut/Dunkle Wolke der Angst/Der Erfinder/Mein Pferd ist krank



 


 

 

 

 
 

 

LUXUS:"s/t" 2x7"

1979/SO 36 Records

New York-Auschwitz/Pretty Good/Love Song/Falsch verbunden

Sehr hübsch aufgemachte 7" des Projektes von Martin Kippenberger, Christine Hahn und Eric Mitchel. Aufgenommen 1979 in New York. Hat absolut NIX mit den unten gelisteten Band LUXUS zu tun!!!



 


 

 

 

 
 

 

LUXUS:"Pelze, Jeans & Pullis" 7"

1982/Eigenproduktion 66.11461-01

Im Flugzeug/In der Bar zum Krokodil



 


 

 

 

 
 

 

LUXUS:"s/t" LP

1982/Neue Welt NW9002

Ich steh drauf/Vor, zurück/Ich mag dich/Wir tanzen/Flug/Limousine/Diamant/Nachts/Kriminell/Magie des Spiels/Safari



 


 

 

 

 
 

 

MAGI RAZZO (Pforzheim):"Razzo Wave" LP

1982/Intoleranz 043

Neues Land/Nacht/Okzident gegen Orient/Töten lassen/Tote Stadt/Veitstanz/Sommer Ska/Star/Monotonie im Alltag



 


 

 

 

 
 

 

MAGI RAZZO (Pforzheim):"Bonbons für Bimbos" MLP

1982/Intoleranz 044

Mona/Flying Spiders/Prostitutes/Sie ist so scharf